Dubai – erste Bilder

Sonntag 28. Januar 2007

Schluss mit den ewigen Textnachrichten aus der Wüste, Frau A. hat jetzt endlich erste Fotos geschickt, wie es da denn so aussieht.

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Sonnenuntergang im Bab al Shams, einem Hotel mitten in der Wueste.

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Dies ist der Grund, warum Anke in Dubai ist.

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Baustelle des Burj Dubai. Wenn es fertig ist, wird es das höchste Gebäude der Welt sein. Derzeit ist mit 400 Metern schon rund die Hälfte geschafft.

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Ohne Worte


Bilder, Bilder, Bilder

Freitag 26. Januar 2007

Eigentlich schon längst überfällig, habe ich endlich ein paar Südamerika-Impressionen zusammen gestellt:

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Weihnachtsbaum in Santiago de Chile
Stadtpanorama
Hochhaus

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Vulkan Villarica
Bergsee im Nationalpark Huerquehue
kurz hinter der argentinischen Grenze

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Stilleben: Anke und Auto
Pferd auf der Straße (keine Seltenheit)
San Martin de los Andes: schweizerischer als die Schweiz

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So grillt man in Argentinien
So einsam wohnt man in Argentinien
So schöne Wolken malt man in Argentinien

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Eine grüne Oase in der trockenen Pampa
Schweizer Architektur, Teil 2
Bergsee Lago Traful

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Wasserfall
Vorsicht, Kuh (keine Seltenheit)
Road to nowhere

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Sonnenuntergang am Lago Llanquihue
Kühe auf der Straße (sag‘ ich doch)
Aslak&Anke bereiten sich auf Pinguin-Fahrt vor…

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Auf diesen Inseln wohnen die schwarz-weißen Freunde
Sogar mit dem Teleobjektiv zu sehen
Chile ’06 – dafür mussten wir meilenweit fahren…

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Schoko-laden in Puerto Natales
Schoki!!!!
Gauchos in der chilenischen Steppe

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Tankstelle a la Chile
Nationalpark Torres del Paine
Nationalpark-Bewohner

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Gletscher-Impressionen am Lago Grey…

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Einsame Landschaften auf dem Weg nach El Calafate

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Der Perito Moreno-Gletscher ist einfach der Größte!
(ja, auf dem Foto in der Mitte kracht tatsächlich einiges ins Wasser)

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Vergleich Gletscher (groß) / Ausflugsboot (kleiner grauer Fleck)
Familienausflug
Anke mit Bier vor roter Wand

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Ich bin ein VW Käfer…
Hier war ein Schildermaler-Praktikant am Werk
Geschafft, hier ist die Welt zuende!

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Schiffswrack in der Magellan-Straße
Ushuaia (2x)

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Argentinische Flaggen am Ende der Welt
Westwind, permanent
Vorletzter Leuchtturm am Ende der Welt, im Beagle Kanal

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Seelöwen und Wasservögel leben dicht an dicht auf den Felsen

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Ah, Pinguine
Ah, Besucher auf der Pinguin-Insel
Zwei Walbarten bilden das Eingangstor zur Estancia Haberton

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Der Flughafen von Ushuaia ist streng gesichert
Boca Juniors-Fanladen in Buenos Aires
Nachtimpression in Buenos Aires


Neues aus Dubai

Mittwoch 24. Januar 2007

Bisher haben Frau A. und ich nur telefoniert – was rein technisch keine leichte Sache ist: manchmal kam die Verbindung gar nicht zustande, oder hatte eine starke Verzögerung in der Leitung. Zwei Mal bin ich sogar (unhörbar) mitten in ein Gespräch reingestellt worden, konnte aber nichts verstehen, da die beiden Leute Arabisch gesprochen haben. ). Jetzt hat Frau A. eine erste Mail gesendet mit einem ersten Bericht aus Dubai, den ich natürlich gerne weitergebe:

Hallo everybody,

Das ich gut in Dubai angekommen bin, hat Herr A. euch ja schon mitgeteilt, aber nicht welche Eindruecke diese Stadt auf mich macht.

In Dubai ist alles schnell und wenn man nicht aufpasst, wird man von der Geschwindigkeit verschlungen. Wie gut, das es da die Wueste gibt, in deren Stille man sich zurueck ziehen kann.
Oder wunderschoen gestaltete Orte, in denen man sich wie in 1001 Nacht vorkommt.

Im Augenblick ist noch alles spannend hier. Man bekommt alles, was man sich wuenscht und vieles davon ist auch bezahlbar.
Aber es gibt viel zu tun in Dubai.
Die 48 Stunden Woche ist hier die Regel, aber meistens werden 60 Stunden daraus.

Das Buero gefaellt mir gut. Die Projekte sind spannend, es wird einem viel Eigenverantwortung uebertragen und die neuen Kollegen haben mich sehr nett aufgenommen.
Und ich lebe wieder in einer WG!!!
In einer wunderschoenen Reihenhausvilla mit Pool, die leider bloss im falschen Stadtteil steht. Die gute Nachricht ist, das wir ein kleines Gaestezimmer mit eigenem Bad haben, die schlechte, das noch kein Bett drinsteht und man aufgrund der Lage, wahrscheinlich ein Auto mieten muss.
Und ihr Blogmaedels, schaut mal in Monster.de wegen eines Jobs und kommt nach Dubai.
Zu viert kann man wunderbare Villen mieten, die ansonsten zu teuer werden.
Erwaehnenswert sind noch die Strassenfuehrungen in Dubai. Sich Wege zu merken lohnt sich gar nicht, da am naechsten Tag ein kompletter Strassenzug schon wieder umgebaut ist. Die Stadtplaene sind total veraltet. Man sagte mir, das es die besten Dubaikarten in Deutschland zu kaufen gaebe.
Ihr seht also, meine Weltchen ist fast in Ordnung (Aslak fehlt), aber halt auf Dubaianisch.

Alles Liebe,

Frau A.


Ahh, Schnee

Freitag 19. Januar 2007

Ich seh was, was Ihr nicht seht: kleine weisse Flocken, die langsam dem Boden entgegenschweben. The sky over Helsinki is illuminated . 🙂

Das ist doch mal was anderes als der kalte Regen, an dem man in Hamburg erkennt, dass es Winter ist.

Ich wundere mich übrigens ueber die ganzen Orkan-Geschichten, die ueber Norddeutschland hinweggezogen sein sollen. Als ich gegen 19 Uhr in den Flieger stieg, wehte gerade mal ein laues Lueftchen. Und hier in Helsinki bemerkte man ueberhaupt nichts mehr von Wind oder ähnlichem Wetterkrams. Mit Minus zwei Grad war es hier erstaunlich warm fuer die Jahreszeit. Es reicht aber, um eine fiese Eisschicht auf die Strasse zu frieren, auf der angeschickerte Hambuerger (hey, ein toller Verschreiber) wie ich fast ausrutschen.

Ja, angeschickert. Auf der Reisemesse, wegen der ich hier bin, habe ich das erste Mal erfahren, dass in Finnland Wein produziert wird. Allerdings darf man bei einem trockenen Rotwein nicht gleich an einen gepflegten Rioja, Merlot oder Ähnliches denken. Finnland darf laut EU-Quote, so sagte mir eine Winzerin, ueberhaupt keine Trauben anbauen. Die wuerden hier oben aber ohnehin nicht so gut reifen. Deswegen keltern die ihren Wein halt aus dem, was hier wächst: Blaubeeren, Moosberen, Beeren mir unbekannten Namens, Erdbeeren, Rhababer… (Das bestärkt mich in der Annahme, dass Finnen eine ähnliche Gabe haben wie König Midas: alles, was sie anpacken wird zu Alk)

Naja, jedenfalls schmeckt ein trockener Rotwein seeeehr trocken und sauer, und ein halbsuesser Weisser ist schon fast geniessbar. Er schmeckt sogar ganz lecker, wenn man sich von dem Gedanken freimacht, dass man dies mit Traubenwein vergleichen möchte.


News aus Dubai

Donnerstag 18. Januar 2007

Frau A. ist offensichtlich gut gelandet. Sie sagt, neben Grüßen an alle, dass die Wohnung samt Mitbewohner okay seien (und katzentauglich). Auch das Büro hat sie nett empfangen und scheinbar sind die Kollegen gleich mit ihr feiern gegangen, weil ein neues Gebäude fertig geworden ist. Also zunächst mal alles in Ordnung – warte auf weitere Details und Fotos.


Bye, bye (Teil 1)

Sonntag 14. Januar 2007

Mächtig melancholischer Tag heute. Habe mittags Frau A. zum Flughafen gebracht und sie nach Dubai verabschiedt. Bin also jetzt allein zuhause.

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Danke noch mal an alle, die uns am Freitag verabschiedet haben. Frau A. und ich haben uns gefreut, noch einmal mit euch allen anzustoßen. wird ja jetzt etwas schwerer – auch wenn wir nicht gerade auf den Mond ziehen…

 

Ok, zurück in den Pragmatismus-Modus:

Jetzt, wo Frau A. weg ist, kann ich wieder einen Punkt in der to-do-Liste streichen: Frau A. sicher verabschieden.

Bleiben nur noch: Importgenehmigung für Katzen, katzenfähige Flugverbindung finden, günstigen Lagerraum für Möbel finden, Möbel aussortieren und zusammenpacken, Umziehen, Steuererklärungen erledigen, Dokumentkopien beglaubigen lassen, diverse Dinge abmelden.

Uff.

Patagonien-Bilder gibt’s demnächst auch hier zu sehen. Versprochen. Heute bin ich zu melancholisch.

War nachmittags noch zum Kopfdurchpusten an der Elbe. Zum ersten Mal seit über einem Jahr. Ist immer noch schön hier. *melancholisch seufz*

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adios

Dienstag 2. Januar 2007

Dienstag, Internet-Terminal Flughafen Santiago de Chile, 17.20 Uhr Ortszeit:

Es wird Zeit für ein Adios. In 2 1/2 Stunden geht der Rückflug los. Heute Mittag sind wir aus Buenos Aires angekommen, wo wir die letzten beiden Tage verbracht haben. Klar, dass bei sowenig Zeit keine Minute für Weblog-Pflege übrig blieb. Anke und ich sind bei einer ordentlichen Flasche Rotwein im neuen Ausgeviertel Puerto Madera ins neue Jahr gerutscht – mit Blick aufs Wasser, den Jachthafen und Feuerwerk. Sehr schön. Auch die hiesigen Moskitos hatten ihre Freude – an uns. Ich bin mir aber nicht sicher, ob sie den Promillepegel in unserem Blut wirklich überstanden haben.

Buenos Aires ist – wie die anderen Städte hier unten auch – nicht gerade leise, verkehrsarm und aufgeräumt. Wenn man direkt aus Ushuaia/Feuerland hierherkommt, wo wir uns an frische 10 Grad Celsius und eine fast permanente steife Brise aus Westen gewöhnt hatten, dann kommen einem die über40 Grad mit stehender Luft in der Hauptstadt schon ziemlich umwerfend vor. Dann noch ein hellhöriges Zimmer in einem Designhotel, das irgendwie nicht ordentlich desgint wurde – und ich brauchte einen 2. Anlauf, um diese Stadt zu mögen. Zumal einige Stadtteileeine nette Architektur und eine gewisse Gemütlichkeit und natürlich jede Menge lateinamerikanische Lebensfreude bieten. (Ist aber vielleicht auch meine Macke – Aber ich mochte ja auch Wien bei meinem ersten besuch nicht besonders)

Noch ein Wort zu Feuerland: Das Wetter hat uns auch hier nicht im Stich gelassen. Neben der schon erwähnten steifen Brise (praktisch für die Richtungsbestimmung) hatten wir hier ordentlich Sonnenschein. Nur als wir gerade in einem italienischen Restaurant sassen, kam kurz ein Hagelschauer vorbei, der aber schneller war als wir mit Essen.

Die Bootsfahrt zu den Pinguinen und Seelöwen war dann das Highlight daunten, auch wenn besagter Wind die Rückfahrt von 3 auf 4,5 Stunden verlängerte – und das bei einem Wellengang, der die Hälfte der Passagiere in die Toilette zwang. Noch eine halbe Stunde mehr und ich wäre auch soweit gewesen.

Auch hier hat sich das Hotel mal wieder als Volltreffer erwiesen: schönes ruhiges Zimmer mit einer fantastischen Aussicht auf den Beagle Kanal und ein Restarant mit einer ausgezeichneten Küche. Eines der leckersten Asados (Barbecues), die ich auf der Reise gegessen habe.

Und es hat uns gefreut, dass es geklappt hat Ali und Rafaela auf ein (paar) Bier am Ende der Welt zu treffen. Das nächste gibt es dann in Dubai…