adios

Dienstag, Internet-Terminal Flughafen Santiago de Chile, 17.20 Uhr Ortszeit:

Es wird Zeit für ein Adios. In 2 1/2 Stunden geht der Rückflug los. Heute Mittag sind wir aus Buenos Aires angekommen, wo wir die letzten beiden Tage verbracht haben. Klar, dass bei sowenig Zeit keine Minute für Weblog-Pflege übrig blieb. Anke und ich sind bei einer ordentlichen Flasche Rotwein im neuen Ausgeviertel Puerto Madera ins neue Jahr gerutscht – mit Blick aufs Wasser, den Jachthafen und Feuerwerk. Sehr schön. Auch die hiesigen Moskitos hatten ihre Freude – an uns. Ich bin mir aber nicht sicher, ob sie den Promillepegel in unserem Blut wirklich überstanden haben.

Buenos Aires ist – wie die anderen Städte hier unten auch – nicht gerade leise, verkehrsarm und aufgeräumt. Wenn man direkt aus Ushuaia/Feuerland hierherkommt, wo wir uns an frische 10 Grad Celsius und eine fast permanente steife Brise aus Westen gewöhnt hatten, dann kommen einem die über40 Grad mit stehender Luft in der Hauptstadt schon ziemlich umwerfend vor. Dann noch ein hellhöriges Zimmer in einem Designhotel, das irgendwie nicht ordentlich desgint wurde – und ich brauchte einen 2. Anlauf, um diese Stadt zu mögen. Zumal einige Stadtteileeine nette Architektur und eine gewisse Gemütlichkeit und natürlich jede Menge lateinamerikanische Lebensfreude bieten. (Ist aber vielleicht auch meine Macke – Aber ich mochte ja auch Wien bei meinem ersten besuch nicht besonders)

Noch ein Wort zu Feuerland: Das Wetter hat uns auch hier nicht im Stich gelassen. Neben der schon erwähnten steifen Brise (praktisch für die Richtungsbestimmung) hatten wir hier ordentlich Sonnenschein. Nur als wir gerade in einem italienischen Restaurant sassen, kam kurz ein Hagelschauer vorbei, der aber schneller war als wir mit Essen.

Die Bootsfahrt zu den Pinguinen und Seelöwen war dann das Highlight daunten, auch wenn besagter Wind die Rückfahrt von 3 auf 4,5 Stunden verlängerte – und das bei einem Wellengang, der die Hälfte der Passagiere in die Toilette zwang. Noch eine halbe Stunde mehr und ich wäre auch soweit gewesen.

Auch hier hat sich das Hotel mal wieder als Volltreffer erwiesen: schönes ruhiges Zimmer mit einer fantastischen Aussicht auf den Beagle Kanal und ein Restarant mit einer ausgezeichneten Küche. Eines der leckersten Asados (Barbecues), die ich auf der Reise gegessen habe.

Und es hat uns gefreut, dass es geklappt hat Ali und Rafaela auf ein (paar) Bier am Ende der Welt zu treffen. Das nächste gibt es dann in Dubai…

Advertisements

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: