Wüste Sache

Gestern war ich ökologisch unkorrekt mit einem 4×4 Jeep in der Wüste und bin die Sanddünen rauf und runter gedonnert. Ist schon nett, sich den weg durch Abhänge und losen Sand zu bahnen, immer mit dem Nervenkitzel, ob der nächste Abhang nicht doch tiefer ist, als geglaubt. Dem (geliehenen) Jeep ist zum Glück nichts passiert, bin nur zwei Mal leicht steckengeblieben. Aber die anderen drei Wüstenpflüger haben mich locker wieder rausgezogen.

So mittendrin ist es dann ganz schön gelb und ruhig. Aber nicht leblos. Schwalben flattern umher, Fliegen nerven, ein riesiger Leguan versteckt sich vor uns in seiner Höhle und eine Kamelherde steht auch urplötzlich mitten im Weg. Dazu kommen die wohl unvermeidlichen Überreste menschlicher „Zivilisation“ wie weggeworfene Ölkannen und liegengelassener Picknickmüll.

Die Kamera hatte ich aus Angst vor zuviel Gerumpel und Geruckel. War ein Fehler. Nächstes Mal wüstet sie wieder mit.

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