Oans, zwoa, gsuffa…

Zu den wichtigsten kulturellen Bräuchen, die Deutsche im Ausland zelebrieren gehört ohne Zweifel das Oktoberfest. Dieses Jahr lag es praktischerweise gleich nach Ramadan, wo alle Expats besonders durstig sind. Eine echte Wies’n gibts in Dubai natürlich nicht, allerhöchstens eine Wüst’n, was aber wahrscheinlich nur halb so viel Spaß bringen würde, müsste man seine Schuhe ständig von Sand befreien. Zum Glück ist der Garten des Grand Hyatt Hotels groß genug, um ein schnuckeliges Bierzelt aufzustellen. Macht sich gut zwischen Palmen.

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Gegen 12 Uhr werden die Zapfhähne geöffnet und dann gehts los. Zu Essen gibt es natürlich genau das, was man bei einem bayerischen Fest erwarten würde:

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Nicht ganz zufällig wurde das erste Treffen des Hamburger Stammtisches in Dubai nach Ramadan hierher gelegt. Kaum zu übersehen, diese Deerns und Jungs in Rot, Weiß und St.-Pauli-Braun.

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Ach ja, passende Musik gab es auch:

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Noch besser, weil ein richtiger Ohrwurm, zumal mit einigen Bieren intus, ist aber der Song „Verliebt in unser Hamburg“, von „Hamburg-Peter“, den ich beim rumräumen in unseren CDs gefunden habe und im Zelt einfach in den CD-Player gestopft habe. Auf YouTube gibt’s sogar das Video dazu.

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7 Responses to Oans, zwoa, gsuffa…

  1. Jekylla sagt:

    Wieso hab ich jetzt Hunger?

    Und das mit den Zeitzonen verstehe ich jetzt auch 😉

  2. Ingo sagt:

    Zünftig! Und es sieht ein wenig aus, als ob die Hamburger den Part dort übernehmen, der in München den Italienern vorbehalten ist. Aber Italiener gibt es in Dubai ja keine wie du schon angemerkt hast.
    Hamburg Peter erinnert mich übrigens verdächtig an einen Lehrer des Heidberg-Gymnasiums. Zufall?
    Beste Grüße aus Bayern
    Ingo

  3. Kirsten sagt:

    Hey, die Ente kenn ich doch! 🙂

  4. Herr A. sagt:

    @Kirsten: Ohne die geht hier doch gar nichts. 😉

  5. Kirsten sagt:

    Hat Eure Ente eigentlich auch mit der Zeit so eine komische Pigmentierung bekommen?

  6. Herr A. sagt:

    Ja, die sieht aus wie alte Schokolade. Schlimmer noch ist aber, dass so ein dämlicher kleiner Bengel die arme Ente mit dem Kugelschreiber vollgemalt hat. Der Mama war das so peinlich, dass sie das Ding einfach in ihre Tasche gesteckt hat, um die Tat zu vertuschen.

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