Thailand – in Sukothai

Dienstag 27. November 2007

Weiter geht’s.

Spät am Abend des zweiten Tages erreichten wir unser Hotel in Sukothai. Eigentlich wollten wir unsere Herbergen noch vor Anbruch der Dunkelheit erreichen, weil die kurvigen und hügeligen Straßen schon tagsüber nicht so ganz ohne sind. Dank einiger Unklarheiten auf der Straßenkarte (nicht: Lesefähigkeiten der Co-Pilotin!) kombiniert mit Richtungsschildern, die entweder
a) überhaupt nicht oder
b) nur in Thailändisch am Straßenrand standen,
dauerte die Fahrt halt etwas länger. Aber das stört nicht, wenn man über schöne Provinzstraßen fährt.

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Thailand – von Bangkok nach Ayutthaya

Montag 26. November 2007

So, der Urlaub ist vorbei, leider, und da ich während der Reise zu faul war zum bloggen, kommt hier eine fotografische Nachbetrachtung.

Die morgendliche Ankunft in Bangkok begann mit einem optischen „wow“, denn der neue Flughafen sieht wirklich klasse aus. Beton, Glas, Stahl – aber leider auch lange Laufwege. Ärgerlich war, dass die Mietwagenstationen unsinnigerweise noch innerhalb des Sicherheitsbereichs untergebracht sind. Hat man also den letzten Gepäckcheck hinter sich und steht am Info-Schalter, ist es zu spät und man muss ein wenig Aufwand betreiben, um zum Mietwagen-Fritzen zu kommen.

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Uff, ist das gruen…

Mittwoch 21. November 2007

… hier. Natuerliche Waelder, Wiesen und Felder ohne kuenstliche Bewaesserung sind wir seit Dubai nicht mehr gewohnt. Deshhalb hat uns diese Natur schlichtweg umgehauen.

Derzeit sitzen wir (Frau A. ist links neben mir und laesst schoen gruessen) in einem INternet  Cafe in Mae Sariang im Nordwesten von Thailand. Die letzten 8 Tage haben wir Orte mit so schoenen Namen wie Ayuttaya, Sukothai, Chiang Mai, Pai und Mae Hong Son besucht, Hoehlen erforscht, Berge bekraxelt und auch den Long Neck Frauen an der Grenze zu Myanmar unsere Aufwartung gemacht. Diese Maedels haben einen giraffenartigen Hals, weil sie ihn seit Kindesalter an mit Spiralen strecken und diese auch staendig als SChmuck tragen. Irgendwie schauts aber seltsam  aus. 

Mit unserem grossen 4×4 Jeep haben wir uns sehr schnell an den Linbksverkehr gewoehnt, weil man in dicken Autos die Verkehrsregeln gelegentlich zu seinen Gunsten auslegen darf (kennt man aus Dubai) und die kleinen Fliegen Mofas, Tuk Tuks und Rikschas oft freiwillig zur Seite fahren, wenn wir kommen. Anfangs waren wir nur etwas ueberrascht, wenn wir blinken wollten und statt dessen der Scheibenwischer anging (war mir neu, dass in den Autos mit Lenker rechts auch die Hebel nalle vertauscht sind).

Bangkok wartet noch auf uns, so dass wir ueber das Metropolenleben Thailands noch nix sagen koennen. Aber ueber die Qualitaet von Massagen und heissen Quellen werde ich mal in Ruhe berichten. Und ueber die Natur. Und das hervorragende Essen. UNd die guenstigen Preise. Im naechsten Post.


Abflug …

Dienstag 13. November 2007

Ich packe gerade meinen Koffer. Heute abend  fliegen Frau A. und ich  für zehn Tage nach Thailand, um den Norden das Landes zu erkunden. Endlich mal Abwechslung von der Hitze und den vielen Stränden.

Sporadisch werde ich sicher mal das eine oder andere Foto und einen Reisebericht bloggen.


Back on my Feet

Samstag 10. November 2007

Gestern Abend war ein denkwürdiger Moment. Ich gehöre eher zu den Tanzmuffeln der Männerwelt. Obwohl ich vor einigen Jahren mal einen Tango-Kurs absolviert habe, hat mich die Leidenschaft für schwingende Tanzbeine noch nie so richtig gepackt. Dies ist durch den Achillessehnenabriss nicht unbedingt besser geworden. Seit einigen Wochen kann ich zwar wieder ohne Hilfsmittel und in normalen Schuhen gehen, aber Springen, Laufen, Tanzen oder Ähnliches war bisher nicht drin.

Nun waren Frau A. und ich gestern Abend auf einem sehr schönen Event, dass auf dem Party-Rasen eines der größeren Hotels stattfand. Getränke waren frei, das Essen am Live-Koch-Büffet auch, die Stimmung entspannt, der DJ versuchte mit 70er Jahre Disco, die Leute auf die Tanzfläche zu kriegen. Und irgendwann – mit der Hilfe einiger Gläser trockenen Rotweins – habe ich mich tatsächlich auf den Dancefloor geschmissen, mich gedreht, gesprungen, gehüpft, gesteppt. Zumindest ein bisschen. Aber genug, um Frau A. ein bisschen panisch schauen zu lassen. Es ist alles gut gegangen und hat verdammt viel Spaß gebracht, mal wieder die Füße ordentlich in Fahrt zu bringen.


Auf der Rennbahn

Samstag 10. November 2007

Es war eine sehr spontane Entscheidung, zum Nad Al Sheba Race Course zu fahren, um die Eröffnung der Renn-Saison mitzuerleben.

Völlig underdressed fuhr Herr A. in T-Shirt und Turnschuhen zu der Rennbahn. Da wir beide nicht wussten, wie, was, wann, wo passiert. Also zunächst mal in der ersten Verkaufsbude ein Ticket gekauft für je 75 Dirham (=15 Euro), das einem einen Platz in der Loge im 5. Stockwerk garantierte. Schöne Aussicht:race02.jpg

Wäre aber nicht unbedingt nötig gewesen, denn der Eintritt zu allen anderen Bereichen der Rennbahn war frei. Auf dem Grünstreifen links von der Bahn hatten sich Familien und andere Gruppen es sich gemütlich gemacht und picknickten auf ihren Decken. Die sechs Rennen gerieten da fast zur Nebensache. Die Atmosphäre war eher ruhig. Zum einen waren es keine internationalen Rennen, zum anderen kann in Dubai kein Wettfieber ausbrechen, da Glücksspiel in Dubai verboten ist. Man kann allerdings auf den Ausgang der Rennen tippen – die besten Vorhersager können dann tatsächlich doch mit einem dicken Geldbündel wieder nach Hause fahren.

race01.jpgrace04.jpgrace03.jpg


…100!

Mittwoch 7. November 2007

Herzlichen Glückwunsch, Blog. Du hast hiermit deinen 100sten Beitrag erreicht.

Warum die Eile? Ich wollte dieses Jubiläum nicht irgendwo im thailändischen Dschungel feiern. Denn Frau A. und ich brechen nächste Woche zu einer kleinen Rundreise durch den Norden Thailands auf, da will ich mich nicht mit solchen Dingen beschäftigen (Hach, wie pragmatisch).

An dieser Stelle auch einmal Dank an die Leser dieser Seiten. Immerhin verschlägt es mittlerweile täglich rund 100 Neugierige auf dieses Weblog (Frau A. im Büro nicht mitgezählt). Insgesamt zählt die Statistik schon über 16.000 Views. Viele sind zwar auf der Suche nach Fotos von Dubai, dem Burj Dubai und dem Burj Al Arab – aber ich denke ein paar Freunde, Verwandte und unbekannte Leser sind auch dabei, die sich für den alltäglichen Wahnsinn das alltägliche Leben „hier unten“ interessieren.

Danke noch einmal.

Und ein Stück Kuchen für jeden!
(Und Sekt! Aber ….pssst)

(Kann man eigentlich eine Party in den Kommentarzeilen feiern?)