Thailand – von Bangkok nach Ayutthaya

So, der Urlaub ist vorbei, leider, und da ich während der Reise zu faul war zum bloggen, kommt hier eine fotografische Nachbetrachtung.

Die morgendliche Ankunft in Bangkok begann mit einem optischen „wow“, denn der neue Flughafen sieht wirklich klasse aus. Beton, Glas, Stahl – aber leider auch lange Laufwege. Ärgerlich war, dass die Mietwagenstationen unsinnigerweise noch innerhalb des Sicherheitsbereichs untergebracht sind. Hat man also den letzten Gepäckcheck hinter sich und steht am Info-Schalter, ist es zu spät und man muss ein wenig Aufwand betreiben, um zum Mietwagen-Fritzen zu kommen.

Aus Dubai ist man schon einige komische Akzente und Aussprachen des Englischen gewöhnt, aber die des thailändischen Mitarbeiters war für Frau A. und mich dann doch etwas zu anders um diese Uhrzeit.

Er: „You have to blah, Sir, blah and here blah, Sir. If you have an accindent blah, blah…“
Herr A.: nickt
Frau A.: „Hast Du den verstanden?“
Herr A.: „Nein.“
Frau A. lässt sich alles ein zweites Mal erklären.
Herr A. schaut irgendwann ungeduldig.
Frau A.: (genervt) „Du siehst schon wieder genervt aus.“
Herr A.: „Weil er den Kram nochmal erzählt.“
Frau A.: „Du hast gesagt, Du hättest ihn nicht verstanden.“
Herr A.: „Das war ein 80-Prozent-Nein. Das Grundsätzliche habe ich kapiert, nur die Details nicht.“

Nun, es war fast das einzige Missverständnis auf der Reise.

Schnell raus aus Bangkok und Richtung Norden. Der ERste Zwischenstopp war in Bang Pa In, wo wir den könoglichen Sommerpalast besucht haben – die erste Begegnung mit thailändischer Prunk-Architektur:

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Nett anzuschauen, aber im Nachhinein weniger imposant als andere Stationen. Irgendwo zwischen Bang Pa In und Lop Buri bremste ich dann für diesen halbfertigen lächelnden Herren:

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Es war schon Mittagszeit und auf der anderen Straßenseite vom 40-Prozent-Buddha kam dann die erste Begegnung mit der thailändischen Küche, wo mehrere Stände ihre Fischprodukte feilboten und auch einen Blick in die Hinterhof-Räucherei erlaubten:
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Um das mal vorweg zu nehmen: Das Essen in Thailand schmeckt insgesamt ganz hervorragend, wenn man in die richtigen Restaurants geht und fritierten Fisch mit Pfeffer und Knoblauch, ein scharfes Curry oder ein Süß-sauer bestellt. Auch die kleinen Garküchen am Straßenrand und die mobilen Imbisse köcheln bestimmt leckere Gerichte, aber besonders in den Städten liegen sie mir zu dicht an den Auspuffrohren der Autos und Tuk-Tuks. Außerdem habe ich ein wenig hygienische Bedenken, wenn Fisch und Fleisch ohne Kühlung in der prallen Sonne gelagert und verkauft werden, wie etwa an diesem Straßenmarkt. Aber vielleicht bin ich ja da etwas zu krüsch.

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Nächstes Ziel war Lop Buri, eine Stadt, die nur wenig besondere Architektur zu bieten hat, aber nicht zu unrecht „Stadt der Auffen“ genannt wird. Die haarigen Vierbeiner gehören hier zum Stadtbild wie woanders Tauben. Angeblich gibt es zwei rivalisierende Banden, die gelegentlich auch Menschen angehen. Ist uns so nicht begegnet, aber wir hatten beim Besuch des Wats (Tempel) auch genügend Futter dabei, um die Affen zu besänftigen.

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Erste Übernachtung war in Ayutthaya, rund 90 Kilometer nördlich der Hauptstadt. Wer hier mal Essen gehen will, sollte unbedingt im … Mist, es war irgendwas mit Me… Ma… Mo… Frau A. hilf! Malakor Essen gehen.

to be continued…


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One Response to Thailand – von Bangkok nach Ayutthaya

  1. Frau A. sagt:

    Malakor

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