Allen ein frohes Fest…

Mittwoch 19. Dezember 2007

weihnacht.jpg

Wir sind dann mal weg…


Tanzen verboten

Montag 17. Dezember 2007

Seit einigen Tagen hängen in der Barasti Bar und im 360, zwei seeehr beliebten Locations zum Tanzen und Chillen unter freiem Himmel, so Schilder, auf denen steht, dass Tanzen unter freiem Himmel nicht mehr erlaubt sei. Die Musik ist ebenfalls runtergedreht und die Stühle merklich leerer als sonst. Vermutlich auch in anderen Open-Air-Bars und Clubs, denn die Tourismus Authority hat die Betreiber neulich  freundlich daran erinnert, dass  laute  Musik in offenen  Clubs schon immer verboten war, wegen Lärmbelästigung und so.
Eigentlich bin ich ja auch dafür,  dass die Leute, die für viel Geld  ein Hotelzimmer dort mieten, ein Recht auf Ruhe haben.

Auf der anderen Seite, hey, wenn ich hier schon mal ausgehe und laute Musik hören will, dann doch bitte am Strand! Uftza-Uftza in geschlossenen Räumen kann ich überall in der Welt haben. Wenn das nicht mehr geht (und sich weltweit herumspricht) , dann braucht man als feierfreudiger Tourist  auch nicht mehr nach Dubai kommen.


Weihnachtsstress!

Sonntag 16. Dezember 2007

Die letzten Tage standen ganz im Zeichen der (in manchen Regionen) weißen Jahreszeit. Von einigen Plastiktannen und Schoko-Weihnachtsmännern in den Regalen – neben denen brav einige Osterhasen warten; ist ja eh alles das Gleiche – kommt hier einfach keine Weihnachtsstimmung auf.

Aber hilft ja nichts: Geschenke müssen gekauft  und Postkarten gestaltet werden. Frau A. saß gestern Abend  ziemlich lang vor dem Rechner, um unsere diesjährige Karte zu malen, ich habe dafür einige Tage an einem größeren Bilderwerk gebastelt. Diese ganzen Vorbereitungen kosten Zeit und Kreativität, da blieb nichts mehr fürs kontemplative Schreiben übrig, nur noch für Auftragsarbeiten, die in diesem Fall aber auch Spaß gebracht haben.

Hey, in 5 Tagen geht es nach good (c)old Germany. Ich freue mich sogar schon auf Glühwein auf dem Hamburger Rathausmarkt.


Von Shopping Malls und Dummbos

Freitag 7. Dezember 2007

Zwischendurch mal kurze Medienschelte: Gelegentlich kaufe ich mir das Magazin Time Out Dubai, um Anregungen für Ausstellungen, Filme und Restaurants zu holen. Als Quelle für seriöse Infos über die Stadt hat das Heft dagegen bisher meistens versagt. Zugute halten muss man TOD aber immerhin, dass es mich gestern so dermaßen zum Lachen gebracht hat, dass ich fast vom Stuhl gekippt wäre.
Der Grund war ein Artikel über die im Bau befindliche weltgrößte Shopping Mall, die irgendwann im nächsten Jahr aufmacht. Bebildert wurde er so:

to_01.jpg

Den Lacher noch nicht gefunden? Vielleicht hilft ein genauer Blick auf die Illustration rechts unten:

to_02.jpg

Abgesehen davon, dass eine Boeing 747 vier Triebwerke hat, kann jemand bei Time Out nicht rechnen: drei 747 sollen zusammen 750 Meter lang sein, habt Ihr sie noch alle? Ein Flieger würde dann 250 Meter messen – mehr als der Frankfurter Maintower inklusive Antennenmast. Wie soll sowas denn bitte abheben und fliegen können?

Ne, ne, Jungs und Mädels bei Time Out. Die Dubai Mall ist ungefähr so lang, wie zehn aneinandergereihte Jumbos mit ein bisschen Rangierabstand dazwischen – also noch beeindruckender, als eure merkwürdige Popelgrafik vermitteln mag. Setzen, Sechs.


Oh, diese verdammt kurzen Nächte

Montag 3. Dezember 2007

Die vergangenen Tage bin ich kaum zum Schlafen gekommen, da Herr F. aus Hamburg dankenswerterweise nach einer Geschäftsreise noch einige Dubai-Tage angehängt hat. Endlich mal wieder Gelegenheit, den neusten Männer-Tratsch aus der Heimat zu hören (ja, es ist anderer als der Frauen-Tratsch), eine Tour durch die Bars der Stadt zu beginnen und sich dann morgens um 4 seelig singend auf dem Sofa wiederzufinden.

Ich denke, Herr F. kann sich nicht beschweren, denn ihm wurde das Beste geboten, was die Stadt zu bieten hat. Als Beweis möge mal dieses Bild aus dem „360“reichen, wo er sich in liebreizender Anwesenheit vom Burj al Arab und Frau A. befindet (während Herr A. mal wieder Foto-Dienst schieben muss).

herr_f.jpg