Rechenaufgabe

Neulich bei der Post: Ich wollte einen dickeren Brief nach Deutschland schicken und  fragte am Schalter, wie viel das wohl kosten würde. Die Frau, offensichtlich noch nicht so lang im Job, da zögernd und etwas langsam in der Bearbeitung des Anfrage,kramte in Unterlagen herum, legte den Umschlag auf die Waage, drückte umständlich ein paar Tasten. Im Display erschien“ 225 g   38   Germany“. Ich gab ihr einen 100-Dirham-Schein, sie pulte mir einen größeren Stapel Briefmarken aus der Schublade mit Werten zwischen 50 Fils und 20 Dirham sowie das Wechselgeld. Beim Nachzählen kam ich auf 68. Ich fragte die Schalter-Frau also, ob 68 Dirham wirklich der richtige Betrag sei, sie antwortete mir, das sei richtig: Die Briefmarken kosteten 32 Dirham, Wechselgeld sei also 68. Ok, dachte ich, dann wird die „38“ im Waagen-Display wohl etwas anderes bedeutet haben, und ging hinaus.

Preisfrage: Wie hoch war der Wert aller Briefmarken, die mir die Post-Mitarbeiterin gegeben hat?

Richtige Antwort: 50 Dirham.

(Übrigens das korrekte Porto, wie der Test in einer zweiten Filiale ergab. Die Empfängerin kann mit dem Umschlag eine komplette Briefmarkensammlung eröffnen.)

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